Motorrad fahren - Motorrad kaufen?

Wenn immer wieder von der großen Freiheit die Rede ist, was könnte denn da gemeint sein? Ja natürlich, die große Freiheit auf zwei Rädern. Wer cruist nicht gerne in der Gegend herum, auf seinem - vielleicht auch noch neu erworbenen - Zweirad? Soll man sich den überhaupt ein Motorrad zulegen? Viel Freude, Fahrspaß, Abenteuer und frische Luft warten da draußen. Die Hartgesottenen fahren auch bei Regen, mit der richtigen Motorradkleidung ist das überhaupt kein Problem. Es gibt mittlerweile sehr viel funktionelle Motorradbekleidung, die die Nässe abhält. Die Wahl des Bikes hängt natürlich auch davon ab, wieviel man fährt und ob es eher sportlich oder gemütlich zugehen soll.

Gemütlich

Für die Genussfahrer/innen empfiehlt sich ein Bike der Marken Harley-Davidson, Moto Guzzi, oder aber auch eine Indian (aus Springfield). Diese Motorräder zeichnen sich durch eine markante Schwere und eine große Laufruhe aus, und haben trotz ihres Gewichtes auch eine gute Kurvenlage. Harley bietet zum Beispiel angefangen von der Fat Bob, über die Road King oder aber auch bis hin zur Screaming Eagle alles, was das gemütliche Motorradfahrerherz begehrt. Die Road King kann als das ausgeglichenste Modell angesehen werden, mit einer luxuriösen Tachometeranzeige. Auch die Farben sind "custom", man kann sich also als Ganzes ein sogenanntes Custom Bike zusammenstellen, das individuell gefertigt wird.

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Indian bietet zum Beispiel die Chieftain an, die gerade mit einem runderneuerten Indian Ride Command ausgestattet. Immer mit ABS ausgestattet und gemäß der Europa4-Regelung entsprechend. BMW bietet ebenso zum Beispiel die Touring-Maschine K1600GTL. Das ist eine wunderbar große und breite Maschine, so wie die S1000. Zusammengefasst sind das die Maschinen, die die Fahrer/Fahrerinnen bevorzugen, welche gemütliche Ausfahrten schätzen, die ab und zu sich doch einmal etwas beweisen wollen und Kurven ganz ausfahren wollen. Sicherlich sind es auch diejenigen, die mit ihren Motorrädern lange Reisen unternehmen wollen und daher mehr Gepäck haben als die, die vielleicht nur einen Tagestrip planen.

Sportlich

Für die andere Art der Fahrer, die es sportlich und in diesem Bereich vielleicht auch sogar semiprofessionell unterwegs sein wollen, empfehlen sich natürlich andere Arten von Maschinen. Die perfekten Sportmaschinen sollten wendig, schnell, vor allem LEICHT sein und einen sehr geringen Windwiderstand aufweisen. Auch sollte man mit dieser Art von Maschine sehr leicht um die Kurven zirkeln können. Ein hochwertiges Fahrwerk und ABS sind auch hier (fast) Pflicht, weil die Maschine wirklich eine ganze Reihe von Stößen, Bodenwellen, vielleicht auch gänzlich unebenen Boden aushalten muss.

Beispiele für wundervolle Sportmaschinen sind etwa die BMW R9/T Urban G/S, welche eine perfekte Straßenlage aufweist, eine sehr grobe Erstbereifung und eine designtechnische Anlehnung an die 1980 er Jahre, wo schon einmal ein ähnliches Modell herausgekommen war. Ein anderes Beispiel wäre die Triumph Daytona, welche mit einem tollen Fahrwerk und viel Leichtigkeit punkten kann, und durch ihre kompakte Bauweise schnelle Richtungsänderungen ermöglichen soll. Das englische Motorrad kann es locker mit höheren Modellen aus der Konkurrenzklasse aufnehmen. Darum wurde es auch in einem Ranking sehr weit nach vorne gereiht.
Noch ein Beispiel aus der Rennwelt ist die neue BMW F 800 R, welche mit einem ausgezeichneten Fahrwerk ausgestattet ist. Die Endschalldämpfer wurden neu gestaltet, um der Europa4-Norm zu entsprechen, welche in Kraft getreten ist. Einen Dynamic-Fahrmodus als Sonderausstattung, das und mehr gibt es ebenfalls nur bei der BMW F 800 R. Motorrad fahren ist auch Geschmackssache

Zusammenzufassend ist zu sagen, dass der Wunsch nach einer Maschine, nach der großen Freiheit auf 2 Rädern, wohlüberlegt sein muss, es kommt immer darauf an: Will man sportlich oder gemütlich unterwegs sein? Ist man ein erfahrener Fahrer oder aber steigt man gerade erst in das Business ein? Will man alleine oder auch zu zweit am Socius fahren? Das alles sind Überlegungen, die im Vorfeld getroffen werden müssen, ehe man sich in die "große Freiheit" wagt.